TFD: WIR LIEFERN HOCHWERTIGE BÖDEN
TFD: WIR LIEFERN HOCHWERTIGE BÖDEN
TFD: WIR LIEFERN HOCHWERTIGE BÖDEN

Fußbodenheizung
Allgemeine Richtlinien für Fußbodenheizung:
Die Fußbodenheizungsanlage muss gemäß den Vorschriften des Lieferanten installiert werden. Eine unvorschriftsmäßig verlegte Fußbodenheizung kann die Ursache für das Lösen des Estrichs und/oder das Verformen des Fußbodenbelags sein.
Schäden an Bodenbelägen und/oder den Rohrleitungen der Fußbodenheizung wegen mangelhafter Verlegung, wodurch eine Abdeckung der Bodenbeläge nicht oder kaum realisierbar ist, unterliegen nicht der Haftung durch den Installateur der Fußbodenheizung und dessen Lieferanten.
Frühestens 28 Tage nach dem Anbringen des Estrichs, muss die Temperatur des Wassers der Fußbodenheizung langsam in Abständen von 5° C pro Tag erhöht werden.
Anschließend ist dafür zu sorgen, dass die Fußbodenheizung für einen Zeitraum von 14 Tagen ständig in Betrieb bleibt. Damit wird erreicht, dass sich Fußboden setzen und die vorhandene Restfeuchtigkeit beschleunigt aus dem Fußboden verdunsten kann.
Mindestens 24 Stunden vor dem Verlegen eines Fußbodenbelags die Fußbodenheizung ausschalten und danach die Wassertemperatur schrittweise um 5° C pro Tag erhöhen.

BKA
Die oben genannten Richtlinien gelten ebenfalls, wenn in der Fußbodenkonstruktion ein BKA-System (Betonkernaktivierungssystem) angebracht worden ist und eine von der Außentemperatur unabhängige Temperaturregelung verwendet wird. Hierbei ändert sich die Temperatur zwischen 17° C und 28° C. Bei einem anderen möglichen System wird von einer konstanten Temperatur von 22° C Gebrauch gemacht.
Wenn die zu belegenden Fußböden mit einem solchen System ausgerüstet sind, sind keine Vorsorge-maßnahmen zu ergreifen.

BKA
BKA ist die Abkürzung für Beton-Kern-Aktivierung. Dies ist ein innovatives Klimatisierungssystem, das sowohl zum Heizen als auch zum Kühlen von betrieblich genutzten Räumen angewendet wird. In das Innere von Betondecken werden flexible Rohre eingelegt, durch die Wasser mit einer konstanten Temperatur gepumpt wird. Zum Heizen wird die Energie zum großen Teil dem Erdboden entnommen. Im Sommer wird relativ kühles Grundwasser durch die Rohre und/oder durch eine Luftbehandlungsanlage geleitet. Das Wasser entzieht dem wärmeren Fußboden Wärme und wird an anderer Stelle in den Erdboden eingeleitet. Im Winter wird das Wasser wieder nach oben gepumpt, wo es mit Hilfe einer Wärmepumpe erwärmt wird und so wieder zur Heizung des Gebäudes benutzt wird.
Die Norm EN12667:2001 wird für unsere TFD-Fußböden angewendet.
Für 2mm beträgt der Wert 0,021 m2K/W.
Für 3mm beträgt der Wert 0,041 m2K/W.
Für den MAG beträgt der Wert 0,04 m2K/W.
Für den Click beträgt der Wert 0,033 m2K/W.
Heizungs- und Kühlungsprotokoll
Dieses Heizungs- und Kühlungsprotokoll muss möglichst mehrmals durchlaufen werden, bevor ein Fußboden-belag oder ein anderer Bodenbelag (Kunststoff, Fliesen, Steinplatten, Parkett, Laminat, Marmoleum usw.) verlegt wird.
Unter Fußbodenheizung wird in diesem Heizungs- und Kühlungsprotokoll ein Warmwasserheizungssystem verstanden, das in einem Fußboden verlegt ist. Der Fußboden muss über den Heizungsrohren mindestens 25 mm dick sein.
Im Estrich, in den die Fußbodenheizung eingelegt wird, können durch thermisch bedingte Ausdehnung Risse entstehen. Um diese Gefahr möglichst zu verringern, muss die Temperatur der Fußbodenheizung langsam und gleichmäßig gesteigert werden. Es wird empfohlen hierfür das nachstehende Heizungs- und Kühlungsprotokoll zu verwenden.
Ein Aufheiz- und Abkühlprotokoll basiert auf der Wassertemperatur der Heizungsanlage und nicht auf einer möglichen Thermostattemperatur in dem betreffenden Raum. Es wird empfohlen den Vorgang fortzusetzen, bis das Wasser eine Temperatur von höchstens 40° C erreicht hat. Im Allgemeinen darf das Wasser nicht über diese Temperatur erwärmt werden. Mitunter geben Installationsbetriebe auch eine Höchsttemperatur von
55° C an. Dabei ist jedoch die Gefahr von Rissen oder Ablösungen viel zu groß. Wenn es nicht zwingend notwendig ist, eine Temperatur von 55° C zu erreichen, wird empfohlen nicht höher als auf 40° C aufzuheizen, denn das Risiko für Schäden ist sehr groß. Wichtig ist außerdem, dass der Estrich ungefähr die endgültige Dicke besitzt, denn Zementestriche sollten nicht vor Ablauf von 28 Tagen erwärmt werden. Kalziumsulfatestriche können wenn nötig je nach Mörtelqualität bereits etwas früher erwärmt werden, denn Kalziumsulfat hat eine höhere Biegefestigkeit.
Genau lässt sich die Mindesttrocknungsdauer nicht angeben, weil diese von den Umständen abhängt, unter denen der Estrich getrocknet ist. Eine Faustregel lautet, dass der Kalziumsulfatestrich nicht mehr als 3 Gewichtsprozent Feuchtigkeit enthalten darf. Der Feuchtigkeitsgehalt wird mit einem Kalziumkarbidmesser ermittelt.
Hinweis:
Risse entstehen im Allgemeinen nicht während des Erwärmens, sondern während des Abkühlens, weswegen dieser Vorgang noch wichtiger als das Erwärmen ist. Daher muss auch beim Abkühlen auf das richtige Tempo geachtet werden.
Beginnen Sie mit einer Wassertemperatur, die 5° C über der Umgebungstemperatur des betreffenden Raumes liegt. Die Wassertemperatur wird bei der Heizungsanlage abgelesen.
Erhöhen Sie die Wassertemperatur alle 24 Stunden (oder mehr) um jeweils 5° C so lange, bis die maximale Wassertemperatur von 40° C erreicht worden ist, (siehe hierzu die Ausführungen oben).
Halten Sie die maximale Wassertemperatur mindestens 24 Stunden lang konstant auf 40° C.
Anschließend senken Sie die Wassertemperatur alle 24 Stunden um jeweils 5° C so lange, bis die anfängliche Wassertemperatur wieder erreicht worden ist. Neuerdings wird auch von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, mit der Fußbodenheizung zu kühlen. Bei einem solchen System ist es wichtig (sicher im Sommer bei hohen Temperaturen), dass der Abkühlzyklus weiter geführt wird, bis die minimale Temperatur im Heiz- und Kühlsystem 15° C beträgt.
Wenn ausreichend Zeit zur Verfügung steht, sollte dieser Zyklus mehrmals wiederholt werden.
Es wird empfohlen, dem Nutzer das Aufheiz- und Abkühlprotokoll für die normale Nutzung nach der Übergabe der Anlage auszuhändigen. Die Aufheiz- und Abkühlprozedur muss nämlich auch nach einem langen Stillstand der Heizungsanlage durchgeführt werden.

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